yipee! (Erklärung)
Einer meiner Erzfeinde, Luigi, wurde heute gefeuert. Luigi, in Wirklichkeit hieß er Govanni oder so, doch Luigi fand ich besser, war wohl der Hirnrissigste Idiot, der mir je untergekommen ist. Er war im Lager, und ohne ihn hätten wir eine Menge Probleme weniger gehabt. Nicht nur das er im Lager konstant Mist gebaut hat, und mir ständig mit irgendetwas auf den Zeiger ging, er war definitiv von Destruktiver Natur.

Er hat immer wieder betont wie begabt er doch ist, und das er auch Rechner zusammenbaut, und nebenbei Netzwerkkabel in Telefonbuchsen gesteckt, und sich gewundert warum das Netz nicht funzt.
Doch vor anderthalb Monaten hat er den Vogel, nein einen ganzen Schwarm von Vögeln, abgeschossen. Er hat sich als Hobbyelektriker versucht, und im Gang eine Steckdose versetzt. Als er das erste mal eine Gewischt bekommen hat, drehte er ohne Ankündigung, oder gar Erlaubnis, die Sicherung raus, die *Hauptsicherung*. Das gesamte Stockwerk war ohne Strom, mitten während der Arbeitszeit. Ich brauche nicht zu erwähnen das auch unser Equipment betroffen war, inklusive Datenbankserver des Lagersystemes. USV gibt es bei uns natürlich keine, und die Datenbank puffert viel im RAM. Kaputte Tablespaces, hunderte von Datensätzen deren Zustand nicht klar war, und zirka 500 Pakete mit unbekanntem Status waren die Folge. Von den Daten die mir und den lUSERn im Stockwerk verloren gingen ganz zu Schweigen. Knapp 40 Stunden habe ich damit verbracht Fehler zu beheben, und lUSERn zu erklären warum über dieses und jenes Paket keine Daten vorliegen. Ausser mir hat er damit auch die gesamte ChaosCompany Tagelang beschäftigt. Zusammen mit den unwiederbringlich verloren gegangenen Informationen, die dringend zur Nachverfolgung, und Steuerabrechnung benötigt werden würde ich den Schaden irgendwo im fümfstelligen Bereich ansiedeln.
Nach dieser Aktion fragte er mich ob er sich lieber hätte Grillen lassen sollen, und ich sagte ihm:
"ja, das hättest du, bist nämlich nur Stück Dreck, und wenn ich am Sicherungskasten vorbeikommen wäre, während du noch deine Finger am Kabel hast, hätte ich den Saft wieder eingeschaltet, und gehofft dass du in Flammen aufgehst"
BURN LUIGI, BURN!
yipee!
Mehr kann ich im Moment nicht sagen, aber es ist ein Freudentanz angebracht.
27.11.08
In aller Stille
ist der Name des neuen Albums der Toten Hosen, und Still ist an dem Album nichts, das rockt nämlich, und zwar gewaltig.
Trackliste
- Strom
- Innen ist allles neu
- Disco
- Teil von mir
- Auflösen
- Leben ist tödlich
- Ertrinken
- Alles was war
- Pessimist
- Wir bleiben stumm
- Die letzte Schlacht
- Tauschen gegen dich
- Angst
Strom, das den Anfang macht, haut gleich richtig, und meisten, rein. Strom wurde vorab mit dem brillianten Dagegen und den beiden weniger bedeutenden Tracks, Traum und Urlaubsgrüsse, als Single veröffentlicht. Strom und Dagegen liefen bei mir im Büro im Dauerloop -etwa drei Wochen lang.
Einige der Tracks aus In aller Stille haben gute Chancen darauf, an diesen Erfolg anzuknöpfen und den Rest des Jahres hier zulaufen. Gute Kanidaten wären Disco, Pessimist und Innen ist allles neu. Letzteres hat mir mit "Ich seh nur von aussen scheisse aus, aber innen ist alles neu" den Spruch des Jahres geliefert.
Tief in meinem Herzen
bin ich APL-Programmierer.
Ich schäme mich jedoch dafür und tarne meinen Code als Perl.
map {[$_->[0], $->_[2] / $_->[1] ]} map {[split /;/]} split /\n/, $csv
18.11.08
AAARRGS
Niemals, Niemals das Interface über das die SSH Verbindung läuft unplumben.
17.11.08
apt-get moo
(__)
(oo)
/------\/
/ | ||
* /\---/\
~~ ~~
...."Have you mooed today?"...
SSH Tunnel einrichten
Mit einem SSH Tunnel kann man über eine SSH-Verbindung einen Tcp Port von einem entfernten (Remote) Host auf den lokalen Host 'umbiegen'. Für eine Anwendungen die auf den Port zugreifen läuft das ganze Transparent ab, und der Datenverkehr zwischen Remote- und Lokalhost ist dank SSH abhörsicher Verschlüsselt.
Ein SSH Tunnel ist etwas ganz praktisches, insbesondere wenn man einen Managed Server bei 1und1 hat, und man von ausserhalb auf seinen Mysql Server zugreifen will.
Einen SSH Tunnel einrichten ist ganz einfach:
Auf dem lokalen Rechner:
ssh -R lokalerport:localhost:remoteport remoteuser@remotehost
Voilà!
13.11.08
Mysql Replikation für Dummies
Den halben Tag habe ich daran rumgemacht die Mysql Replikation zum laufen zu bringen nur um festzustellen wie einfach es ist wenn man erst einmal merkt das das Mysql Referenz Handbuch Müll ist. Über hundert Seiten verteilt stehen 100 Dinge die man angeblich tun muss, die 5 Dinge die tatächlich getan werden müssen stehen nirgendwo.
Mysql Replikation in 5 einfachen Schritten
1. Master my.cnf bearbeiten:
In Sektion [mysqld]:
server-id = 1 log-bin2. Slave my.cnf bearbeiten:
In Sektion [mysqld]:
server-id = 2 master-host = master.foo master-user = rep_user master-password = rep_pass replicate-do-db = datenbank1 replicate-do-db = datenbank2 log-warnings3. Sowohl Master als auch Slave neu starten.
4. SQL auf dem Master ausführen:
GRANT SUPER, REPLICATION CLIENT, REPLICATION SLAVE,RELOAD ON *.* TO rep_user@"%" IDENTIFIED BY 'rep_pass';5. SQL auf dem Slave ausführen:
LOAD DATA FROM MASTER;
Taadaa! Schon hat man eine funktionierende Replikation. Warum kann das nicht so im Handbuch stehen?
shit
Lokaler CPAN Mirror
Seit Gestern habe ich meinen eigenen, lokalen CPAN Mirror, hier in der ChaosCompany. *jubel!* Damit hat das endlose warten vor der CPAN-Shell ein Ende. Gerade bei der installation von Clientanwendungen bei meinen lUSERn wurde das installieren von Perlmodulen ziemlich nervig. Der Mirror updated Stündlich per rsync, somit sind auch alle Module immer 'frisch'. Es ist ein erhabenes Gefühl 4.9 Gigabyte an Perlmodulen auf der Platte zu haben.
Nächstes Projekt: blastwave.org Mirror
